Bürgerbeteiligung/Bürgerunterstützung

Verkehr und Mobilität

Natur, Umwelt & Erneuerung der Energieversorgung

Ratsarbeit NEU gestalten

Wohnen & Immobilien

Wirtschaft & Tourismus

Finanzen

Jugendarbeit & Jugendbeteiligung

Kindergarten

Gemeindepartnerschaft

Unser Wahlprogramm 

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Bürgerbeteiligung/Bürgerunterstützung

Theilheim ist ein wunderbarer Ort mit vielen kreativen Menschen. Dieses Potenzial, das unsere Mitbürger in sich tragen, müssen wir stärker in unsere Gemeinderatsarbeit einbeziehen. Zum einen brauchen wir ein Bürgerinformationsportal, um Bürger umfassend über die Projekte und Beschlüsse des Rats zu informieren. Dies ist die Grundlage jeglicher guten Bürgerbeteiligung. Durch den Einsatz von neuen Beteiligungsformaten möchten mein Team und ich unsere Mitbürger bei all den Projekten mitnehmen, die für die Allgemeinheit von Bedeutung sind.

Zum anderen haben wir auch aktive Vereine und Gruppierungen, bei denen sich vielfältige Kompetenzen zu den unterschiedlichsten Sachgebieten bündeln. Hier können wir auf einen reichhaltigen Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen. Zum Beispiel bei Fragen des Naturschutzes und der Pflege und Gestaltung der öffentlichen Anlagen u. ä. sind Bund Naturschutz, Obst- und Gartenbauverein oder Weinbauverein zu nennen. Für Themen das kulturelle Leben betreffend sind es die Musik- und Sängervereine aber auch die Katholische Öffentliche Bücherei. Geht es um Planung und Durchführung von Veranstaltungen sind die Erfahrungen von allen örtlichen Vereinen hilfreich, aber auch die Erfahrungen, die wir als SPD-Ortsverein im Laufe der Jahre mit dem Kinderfasching am Rosenmontag gemacht haben, können abgerufen werden. Bei allen Fragen die Wander- und Kulturwege betreffend helfen die Feldgeschworenen weiter. Geht es um Aktionen rund um Bewegung und Gesundheit, können die Abteilungen des Sportvereins Hilfestellung leisten. Die Liste hier ist keineswegs vollständig, zeigt aber doch, wie wichtig und wertvoll es für einen Ort ist, bestehende Kompetenzen zu nutzen.

Theilheim ist ein vielfältiger Ort. Hier leben die unterschiedlichsten Menschen miteinander: Großfamilien, Kleinfamilien, Singles, Senioren, alteingesessene Theilheimer und Neubürger. Daraus ergibt sich eine Vielfalt an Bedürfnissen aber auch Fähigkeiten. Diese sinnvoll miteinander zu verknüpfen, steigert nicht nur die Lebensqualität eines Ortes, es macht auch Spaß, hier mitzugestalten. Derzeit bietet die Zukunftswerkstatt eine Nachbarschaftshilfe an. Die Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen aber, dass es eine Hemmschwelle gibt, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese guten Initiativen sollten wir stärken, und zwar einerseits durch den Ausbau, dann aber auch durch eine verstärkte Kommunikation für das Angebot, beispielsweise in Form eines Ansprechpartners im Rathaus, der die Nachbarschaftshilfe aktiv unterstützt und auch als Servicestelle für Vereine fungiert, besonders wenn Vereine Angebote für den gesamten Ort anbieten. Mein Ansatz ist es, ein niederschwelliges Angebot für Bürger und Vereine zu schaffen.

Zum anderen haben wir auch aktive Vereine und Gruppierungen, bei denen sich vielfältige Kompetenzen zu den unterschiedlichsten Sachgebieten bündeln. Hier können wir auf einen reichhaltigen Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen. Zum Beispiel bei Fragen des Naturschutzes und der Pflege und Gestaltung der öffentlichen Anlagen u. ä. sind Bund Naturschutz, Obst- und Gartenbauverein oder Weinbauverein zu nennen. Für Themen das kulturelle Leben betreffend sind es die Musik- und Sängervereine aber auch die Katholische Öffentliche Bücherei. Geht es um Planung und Durchführung von Veranstaltungen sind die Erfahrungen von allen örtlichen Vereinen hilfreich, aber auch die Erfahrungen, die wir als SPD-Ortsverein im Laufe der Jahre mit dem Kinderfasching am Rosenmontag gemacht haben, können abgerufen werden. Bei allen Fragen die Wander- und Kulturwege betreffend helfen die Feldgeschworenen weiter. Geht es um Aktionen rund um Bewegung und Gesundheit, können die Abteilungen des Sportvereins Hilfestellung leisten. Die Liste hier ist keineswegs vollständig, zeigt aber doch, wie wichtig und wertvoll es für einen Ort ist, bestehende Kompetenzen zu nutzen.

Verkehr und Mobilität

Dieser Themenkomplex ist sehr vielfältig und hier gibt es einige wichtige Schwerpunkte, mit denen wir uns befassen müssen. Für unseren Rad- und Wanderweg nach Randersacker, der schon beinahe fertig ist, brauchen wir noch ein Konzept, um ihn attraktiv zu gestalten. Der Kunstraum wird entlang der Strecke Skulpturen aufstellen. Wir benötigen aber noch attraktive und bequeme Sitzmöglichkeiten, die wir aus unterschiedlichen und eben noch nicht vorgefertigten Materialien gestalten können. Hier kann ich mir unterschiedliche Ausführungen vorstellen. Ein Waldsofa, das aus Ästen und Zweigen hergestellt wird, eine gemauerte und aus Baustämmen gefertigte Sitzmöglichkeit u.v.m.. Gerade Menschen, denen längere Strecken Probleme machen, können durch ein Rastplatzangebot viel leichter längere Fahrrad- und Wanderwege bewältigen.

Ein weiterer Radweg, den wir verwirklichen möchten, ist der nach Biebelried. Er führt nicht über steile Hügel entlang der Autobahn sondern idyllisch durch die Natur. Ein Radweg entlang der Kreisstraße kann hier positive Effekte für Theilheim haben und die Chance auf Fördermittel bieten. Das würde eine Lücke im Radwegenetz zwischen dem Main bei Randersacker und dem Landkreis Kitzingen schließen. In der Folge ist mit mehr Radtourismus zu rechnen, was einen Baustein in einer effektiven Wirtschaftsförderung darstellt. Durch die E-Bike-Ladestation am Dorfparkund die geplante barrierefreie Toilette, ist ein Haltepunkt geschaffen, den wir weiter ausgestalten müssen, und zwar als Aufenthalts- und Pausenort. Hierfür brauchen wir Konzepte, die wir als SPD und Parteifreie Bürger mit Ihnen entwickeln wollen. Durch eine Elterninitiative sind Planungen für einen Kleinkindspielplatz angelaufen. Das wollen wir gern unterstützen.

Durch das Aufstellen von Mitfahrbänken in der Nähe der Bushaltestellen, können wir Versorgungsengpässe des ÖPNVs ausgleichen und kostenfreie Mobilität realisieren. Wenn wir diesen Service auch in eine angedachte Service-App der Gemeinde integrieren, können wir einerseits die Gemeinschaft der TheilheimerInnen fördern und andererseits gezielt Mobilität optimieren. Nicht zu vergessen die Möglichkeit, Einkaufsfahrten miteinander statt alleine im PKW zu unternehmen. Theilheim liegt sehr günstig zwischen Würzburg und Kitzingen. Allerdings fehlt uns die Busanbindung in den Kitzinger Landkreis. Durch Gespräche mit KreisrätInnen aus Würzburg und Kitzingen konnte ich die Bedeutung für beide Landkreise herausarbeiten. Diesem Anliegen will ich mich als Bürgermeister mit aller Kraft widmen, denn die Einkaufsmöglichkeiten in Kitzingen sind sehr vielfältig. Teilweise gibt es dort Geschäfte, die Würzburg nicht bietet. Aber auch eine direkte Anbindung in den für uns nahe gelegenen Mainfrankenpark wäre eine Bereicherung, denn die Freizeitangebote im Mainfrankenpark könnten auch ohne eigenen PKW genutzt werden.

Die Naherholung ist ein weiterer Baustein in der Realisation von mehr Lebensqualität in Theilheim. Theilheim ist ein Dorf, das an einem Bach liegt und rechts und links des Baches führen Wege hoch auf eine Ebene. Auf den Wegen durch das Dorf und auf die Ebenen hinauf gibt es immer wieder wunderschöne Ausblicke auf unser Dorf und auf die vielfältige Natur. Durch die Bereitstellung von Sitz- und Rastplätzen in der Theilheimer Flur können wir diese schöne Seite Theilheims hervorheben und kleine Auflugsziele schaffen, die auch für Familien mit Kleinkindern interessant sind.

Kultur- und Wanderwege sind wichtige Angebote, die Wissen über den heimatlichen Lebensraum vermitteln. Durch sie haben wir die Möglichkeit, unsere Freizeit aktiv und informativ zu gestalten. Die Ausweisung und Entwicklung neuer Wege schaffen mehr Lebensqualität und können den Tourismus fördern. Ein wichtiges Anliegen wäre mir, einen Wanderweg entlang der Probierbäume zu ihren unterschiedlichen Standorten zu realisieren und diesen dann mit den Probierbäumen der anderen Gemeinden der „Allianz südliches Maindreieck“ zu vernetzen.

Natur, Umwelt & Erneuerung der Energieversorgung

Die gemeindlichen Obstbäume entlang des Radwegs wurden schon 2016 auf meinen Antrag hin aus dem Bieterverfahren (Bürger konnten auf Obstbäume bieten und das Obst für sich abernten) genommen. Seit 2019 sind sie bei mundraub.org eingestellt sowie als Probierbäume durch mich gekennzeichnet. Im Gemeindegebiet gibt es aber noch mehr Obstbäume, die wir als Probierbäume ausweisen können, d.h. jeder der Interesse hat, kann die Früchte kostenlos in haushaltsüblichen Mengen ernten. Diese Idee will ich weiter verfolgen, indem ich auch unsere Bevölkerung dazu aufrufe, ihre leicht zugänglichen Bäume, die sie nicht selbst abernten werden, als Probierbäume kenntlich zu machen.

Ausgleichsflächen sind unversiegelte natürliche Flächen, die eine Gemeinde vorhalten muss. Sie braucht diese Flächen als "nie bebaubaren Ausgleich", wenn sie im Zuge der Ausweisung eines Neubau- oder Gewerbegebietes brach liegendes Gelände bebaut. Diese Flächen sind Orte, wo die Natur sich ihren Platz zurückholen darf. Bei der Anlage von Ausgleichsflächen kann man aber auch gestaltend tätig sein, um Flora und Fauna ihren Raum zu geben. Durch die Anlage von Rückzugsorten für Kleintiere und Insekten kann man diese Orte so anlegen, dass sie vielfältig von Tieren erobert werden können. Dies kann durch Altholz, Steine, Pflanzen, Sträucher und Bäume aktiv beeinflusst werden, und auf diese Weise können wir eine breite Biodiversität erreichen. Hier könnten auch tolle Kooperationen zwischen Schule, Kindergarten und Vereinen (Waldpiraten/Bund Naturschutz, Obst- und Gartenbauverein) entstehen.

Erneuerbare Energie und natürliche Ressourcen ist ein wichtiges Thema für unsere Gemeinde. Theilheim hat durch seine Hanglage ein großes Potenzial, den Strom der Sonne einzufangen und in das Stromnetz einzuspeisen. Deshalb möchte ich ein Förderprogramm schaffen, um Photovoltaik- und Solarmodule vermehrt zu installieren. Nutzen wir die Möglichkeit, Energie für den eigenen Haushalt und die umliegende Wirtschaft zu produzieren. Der Energiebedarf steigt, Elektromobilität wird ausgebaut werden, auch wir als Bürger können hier den Wandel unterstützen. Wir sollten auch diskutieren, inwieweit Kleinstwindräder mit einbezogen werden können. Auch unser Förderprogramm für Zisternen sollte besser bekannt gemacht werden.

Laut einer Information soll durch unser Gemeindegebiet eine Südlink-Trasse zur Versorgung des südlichen Deutschlands mit Strom aus dem Norden gehen. Wenn die Planungen eingereicht werden, brauchen wir hierzu schnellstmöglich eine Informationsveranstaltung vor Ort.

Ratsarbeit NEU gestalten

Die Ratsarbeit müssen wir neu gestalten. Einen Betrag leisten Sie mit Ihren Stimmen bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl. Durch einfache Elemente will ich die Zusammenarbeit fördern. Eine Klausurtagung des neuen Gemeinderats kann dafür sorgen, dass alle Wahlkampfthemen systematisiert und auf die Amtsperiode verteilt zeitlich geordnet werden. Gemeinsamkeiten können herausgearbeitet und Unterschiede so thematisiert werden, dass eine Sachdiskussion gut vorbereitet und gewährleistet ist. Der Rat muss durch die Gemeindeverwaltung und den Bürgermeister bestmöglich informiert sein. Das möchte ich unterstützen, indem ich ein Ratsinformationssystemeinführe. Hierdurch können Vorlagen mit zahlreichen Informationen bereitgestellt und die Papierflut abgeschafft werden. Ein solches System ermöglicht es dem Rat auch immer nachzuvollziehen, was aus den einzelnen Anträgen geworden ist, da Aktenvermerke zeitnah in das System einfließen. Das schafft Transparenz und eine gute Informationsbasis nicht nur für die Ratsmitglieder. Als Sozialpädagoge und mit 20 jähriger Erfahrung in der Gremienarbeit sowie sechs Jahren im Gemeinderat bringe ich vielfältige Kompetenzen für diese wichtige Aufgabe mit. Aus unterschiedlichen Ansichten kann durch eine gute Führung ein wertvoller Kompromiss entstehen. Zu dieser Wahl treten einige Listen nicht mehr und andere Listen neu an. Das signalisiert einen grundsätzlichen Neustart im Gemeinderat.

Wohnen & Immobilien

Theilheim ist ein idealer Wohnort. Die Nähe zu Würzburg und Kitzingen, die Anschlüsse an die Bundesautobahnen A3 und A7 sind nicht nur für Berufspendler günstig. Wir haben viele Anfragen in der Gemeinde nach Bauplätzen und auch ich werde von jungen TheilheimerInnen immer wieder aufgefordert, mehr Bauplätze auszuweisen. Diesem Thema werde ich mich mit Nachdruck widmen. Die Tatsache, dass wir im Ort 86 unbebaute Bauplätze haben, die das Landratsamt als Hindernis für eine neue Ausweisung formuliert, können wir entkräften. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Immobilien im Altort gekauft. Diese Immobilien müssen nun endlich für den Ort nutzbringend verwendet werden. Gebäude, die mittelfristig nicht entwickelt werden können, müssen dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden. Ein Projekt war es, in der Hauptstraße ein bedarfsgerechtes Angebot für pflegebedürftige Senioren zu schaffen. Hier müssen unterschiedliche Konzepte, sei es Tagespflege oder Vollzeitpflege, mit geeigneten Trägern und in Abstimmung mit den Nachbargemeinden diskutiert werden. Wenn wir anderen Beispielen folgen, ist auch ein Servicewohnen möglich. In diesem Fall werden Wohnungen vermietet und ein Pflegedienst bietet einzelne Zusatzleistungen an. Ein Treffpunkt mit kleinem gastronomischen Konzept könnte integriert werden. Ein weiteres wichtiges Vorhaben, das wir im Bereich Immobilien angehen müssen, ist ein Erweiterungsbau für das Feuerwehrhaus. Die Feuerwehr muss im Ort bleiben und darf nicht durch einen Neubau auf der grünen Wiese aus dem Ort heraus gedrängt werden. Dieses Thema stellt uns vor neue Herausforderungen, denn die Lager für die Theilheimer Vereinsgemeinschaft befinden sich zur Zeit in der angrenzenden Scheune, die wir für einen Erweiterungsbau der Feuerwehr brauchen. Mein Wunsch wäre es, die Lager in den jetzigen Bauhof zu verlegen und einen Neubaufür den Bauhof mit dem lange geforderten Salzsilo an anderer Stelle im zu schaffenden Gewerbegebiet zu integrieren. Auf diese Weise nehmen wir Lärmquellen, die vor allem in den Wintermonaten durch den Winterdienst schon um 3:00 Uhr morgens beginnen können, aus dem Ort heraus an eine Ortsrandlage. Der Pachtvertrag für das Sportheim läuft aus und es fanden schon erste Gespräche statt, wie es weitergehen soll. Obwohl die Fußballabteilung das Gebäude z.Z. nicht fest nutzt, sollte hier investiert werden. Wir brauchen Lösungen, wie wir unser Sportheim weiter offen halten können für Vereinssitzungen, Kartenspielgruppen und weitere Veranstaltungen. Nicht zu vergessen, dass die Kinderkrabbelgruppe ihre neue Heimat im Sportheim gefunden hat und wir das sichern sollten. Durch den angrenzenden Spielplatz ist das auch der perfekte Standort.

Wirtschaft & Tourismus

Wir brauchen nach den vielen Jahren der Diskussionen endlich ein tragfähiges Konzept für ein Gewerbegebiet. Durch Gewerbebetriebe können wir neben ortsnahen Arbeitsplätzen auch die Haushaltssituation stabil gestalten und mit diesem Geld leichter neue Projekte für den Ort umsetzen. Unsere Lage an zwei Bundesautobahnen ist ein attraktiver Standortfaktor, den wir nutzen sollten.

Ebenso sollten wir das Thema Tourismus stärker in den Vordergrund rücken. Wir sollten Gästewohnungen bewerben und attraktive Stellen im Ort herausarbeiten, die wir z.B. durch einen auszuweisenden Rundweg erlebbar machen. Das Thema Wein wird dabei natürlich auch eine wichtige Rolle spielen. Außerdem ist alles, was uns Theilheimern zur Naherholung dient, auch für Gäste von auswärts interessant. Unsere Fest-Angebote müssen besser beworben und ausgebaut werden. Durch ein Marketing Konzept können wir es auch wieder erreichen, dass sich ein/e GastronomIn bei uns ansiedelt. Ein wichtiger Partner ist dabei die „Allianz südliches Maindreieck“, gerade im Hinblick auf die Wirtschafts- und Tourismusentwicklung. In Gesprächen mit dem Manager der Allianz wurden auch schon die Möglichkeiten der Kulturförderung besprochen.

Finanzen

Unsere pro-Kopf-Verschuldung liegt derzeit weit unter der des bayerischen Landesdurchschnitts. Deshalb können wir von einer guten Finanzlage sprechen. Dies ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass in den letzten Jahren zu wenig in unsere Zukunft investiert wurde. Ein besonderer Akzent in unserem Wahlprogramm ist: „Wir wollen Gemeinwohl-Ökonomie Gemeinde werden.“ Dieses Konzept lenkt die kommunale Auftragsvergabe so, dass gemeinwohlorientierte, regionale und nachhaltige Anbieter einen Vorteil bekommen. - Eine Gemeinde für's Gemeinwohl!

Für die anstehenden Aufgaben und Projekte müssen wir Geld in die Hand nehmen, aber wir müssen diese Projekte nicht alleine finanzieren. Zahlreiche Förderprogramme stehen zur Verfügung, gerade wenn man innovativ gestalten möchte. Diese Fördertöpfe müssen wir für unseren Ort nutzen, denn ich will Theilheim voranbringen. Die Städtebauförderung, als eines der wichtigsten Programme, müssen wir wieder beantragen. Hierfür muss der Gemeinderat unter Beteiligung der Bürger ein tragfähiges Konzept erstellen. Weiterhin besteht auch für die gemeindlichen Immobilien die Möglichkeit, dass wir über Investoren die Gebäude entwickeln lassen. Dabei legt die Gemeinde die Nutzung des Gebäudes fest und holt sich die benötigte finanzielle Unterstützung und Abwicklung des Projektes von außen.

Jugendarbeit & Jugendbeteiligung

Die Jugend ist die Zukunft eines Ortes. Wenn man jungen Menschen das Gefühl vermittelt, dass sie ernst genommen werden, sind sie auch bereit, nach Ausbildung oder Studium, in ihren Heimatort zurückzukommen. Wir wollen einen GemeindejugendpflegerIn anstellen. Diese/r MitarbeiterIn hat die Aufgabe, die Gemeinde darin zu unterstützen, dass im Ort kinder- und jugendgerechte und familienfreundliche Strukturen geschaffen werden. Der Gemeindejugendpfleger erarbeitet Angebote für die Jugendlichen und berät die Gemeinde, welche Angebote in der Gemeinde benötigt werden (z.B. Betreuungsangebote, welche Jugendverbände brauchen Unterstützung etc.). Daneben wollen wir dem/r GemeindejugendpflegerIn das Thema Jugendbeteiligung mit übertragen. Wir müssen Methoden im Ort schaffen, die Kinder und Jugendlichen eine Stimme geben. Wir müssen erfahren, was sie sich wünschen und wie wir für sie attraktiv bleiben. Die externe Ferienbetreuung kostet viel Geld. Durch eine/n GemeindejugendpflegerIn kann dies wesentlich kostengünstiger angeboten werden, auch dann, wenn sich nur wenige Kinder für die Ferien anmelden. Außerdem ist es durch diese Fachkraftmöglich, dass sich die Ferienprogramme von Vereinen hier wunderbar einpassen lassen.

Kindergarten

Der Kindergarten gehört in die Mitte des Ortes und diese Mitte müssen wir auch weiterhin gestalten, um Spielflächen und Parkmöglichkeitenauszuweiten. Eine Verlagerung an Ortsrandlagen schafft noch mehr Verkehr in diese Gebiete. Gerade mit unserer Hanglage machen wir es noch attraktiver, das Auto zu benutzen und im Winter entstehen dadurch wesentlich mehr Gefahrenquellen für unsere Kinder. Deshalb bleiben wir mit dem Kindergarten erstens in der Mitte des Ortes und zweitens im Tal.

Gemeindepartnerschaft

Wir haben mit Altopiano della Vigolana eine tolle Partnergemeinde im italienischen Trentino. Diese Partnerschaft will ich ausbauen und auch die Zusammenarbeit fördern. In einem Gespräch mit dem neuen Bürgermeister der Gemeinde konnte ich erste Projekte erörtern. Der Bürgermeister möchte auch gerne nach Theilheim kommen und einen Italienischsprachkurs geben. Auch ein Hotelier aus der Vigolana hat sich bereit erklärt, einen Kochkurs für italienische Spezialitäten anzubieten. Wir haben in beiden Gemeinden tolle Vereine, die thematisch gut zusammenpassen. Auch in diesem Bereich können wir die Zusammenarbeit verstärken und mit unserem Freundeskreis unsere Beziehungen vertiefen.

 

 

 

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