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Wir berichten über Rathaussanierungen im Landkreis - den Anfang macht Güntersleben! Wir bedanken uns herzlich beim 1. Bürgermeister Ernst Joßberger (UBG).

 

Sehr interessant und aufschlussreich war unser Besuch in Güntersleben. Bürgermeister Ernst Joßberger hatte sich für uns Zeit genommen und den laufenden Rathaus-Umbau gezeigt und erläutert. Das Ende der 70er Jahre gebaute Rathaus wird umfassend saniert und in diesem Zuge auch barrierefrei gemacht.

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Er erzählte, wie viele Aspekte im Vorfeld zu bedenken sind. Soll renoviert werden, oder an anderer Stelle ein Neubau entstehen? In welchem Umfang macht die energetische Sanierung Sinn? Wie werden wir dem Brandschutz gerecht? Was kann in Harmonie mit dem Umfeld realisiert werden? Der Umbau des Rathauses läuft in zwei Phasen ab. Zurzeit beschränkt sich die Verwaltung auf das Erdgeschoß bzw. arbeitet im Bauhof, während die Obergeschoße saniert und ein Außenaufzug angebaut wird. Durch den Aufzug wird das gesamte Gebäude barrierefrei erschlossen. Ist diese Phase abgeschlossen, laufen die Amtsgeschäfte in den Obergeschossen weiter und das Erdgeschoß wird fertiggestellt. Güntersleben finanziert diesen Umbau, der mit ca. 2,5 Mio. Euro veranschlagt ist, nahezu ohne Zuschüsse.

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Da für unser Theilheimer Rathaus Barrierefreiheit ohne Außenaufzug nicht zu realisieren sein wird, war dieses Thema für uns natürlich besonders interessant. Bei Außenaufzug denkt man in erster Linie an eine Ausführung mit Glas. Bürgermeister Joßberger zeigte uns eine andere gelungene Lösung, die bereits an dem Ensemble aus Kirche, altem Schulhaus und einem weiteren Gebäude realisiert wurde. Hier ist die Aufzugkabine nicht zu sehen, der Schacht wurde mit Kalksandstein verkleidet und fügt sich harmonisch in die Gebäude ein.
Wie auch in Theilheim, verkleinerte sich die Schule mittlerweile von einer Hauptschule über die Teilhauptschule auf jetzt nur noch die Grundschule. Das dadurch frei gewordene Gebäude wurde umgestaltet und beherbergt heute das „Haus der Generationen“. Dort finden sich eine Sozialstation, die Patienten ambulant betreut, eine Tagespflege mit 20 Plätzen und eine Praxis für Physiotherapie. Eine sinnvolle Kombination, die so für uns in einem der gemeindeeigenen Anwesen auch realisierbar sein sollte.

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siehe auch: 

http://www.guentersleben.de/

Text: Marita Gläßel 

Bilder Bernd Schmitt

 

 

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