Über die Anfangszeiten des SPD-Ortsvereins gibt es nur wenige Originalunterlagen. Dennoch läßt sich das Gründungsdatum mit großer Sicherheit festlegen. Am 17. Juli 1957 lud der 1. Kreisvorsitzende der SPD-Würzburg-Land, Ernst Keil, Bürger zu einer Versammlung in das Gasthaus Uhl ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde dann der SPD-Ortsverein Theilheim ins Leben gerufen, was ein Brief vom 25. Juli bestätigt. Spontan hatten zehn Theilheimer ihren Beitritt erklärt. Mit Albin Wegmann, der bereits Mitglied war und der auch 1. Vorsitzender werden sollte, zählte der neu gegründete Ortsverein elf engagierte Mitglieder. Es waren dies:
  • Peter Bauer
  • Albert Freund
  • Friedrich Freund
  • Simon Ganz
  • Rudolf Körber
  • Martin Scheffauer
  • Albin Wegmann (Reisgrube)
  • Alwin Wegmann (Bachsweg)
  • Anton Wegmann
  • Gregor Wegmann
  • Hermann Wegmann
geschichte_uhlDas ehemalige Gasthaus Uhl, in dem die Gründungs- versammlung des SPD-Ortsvereines stattfand.
 






 
 
 
  
Für die Gemeinderatswahl am 13. März 1966 gab es zwei Listen, eine der CSU und die Bürgerliste, auf dieser stellten sich unter Anderen auch sechs SPD-Mitglieder zur Wahl. Diese waren:

  • Anton Schmitt
  • Peter Bauer
  • Ferdinand Kirchberger
  • Alwin Wegmann
  • Reinhold Freund
  • Johann Bojecan
Bei einer Wahlbeteiligung von 92,9 % (!!!!) stimmten 67,5 % für die Bürgerliste. Peter Bauer, mit der zweithöchsten Stimmenzahl, und Anton Schmitt zogen über diese Liste in den Gemeinderat. Peter Bauer hatte inzwischen auch das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen.

1972 war für den SPD-Ortsverein ein ereignisreiches Jahr. Mit Elisabeth Proppe wurde erstmals eine Frau Vorsitzende des SPD-Ortsvereines. Sie intensivierte Partei- und Öffentlichkeitsarbeit. Es wurde beispielsweise der Kinderfasching, der mittlerweile bereits Tradition am Rosenmontag ist, 1975 von Frau Proppe ins Leben gerufen.

Es wurde 1972 aber auch gewählt. Erstmals trat die SPD mit einer eigenen Liste, auf der sich zwölf Mitglieder zur Wahl stellten, an. Auf Anhieb zogen vier Kandidaten in den Gemeinderat ein. Neben Peter Bauer, der insgesamt 20 Jahre dem Gemeinderat angehörte, waren dies Edi Müller, Kilian Walter und Herbert Forster.
 
geschichte_buch_bauerParteibuch unseres langjährigen Mitgliedes Peter Bauer.
 
 
 
 
 
 
 
 
 








 
 
 

Der Ortsverein Theilheim begann 1974 auch damit sich in außerörtlichen Gremien zu engagieren. Er organisierte die Kreiskonferenz des Kreisverbandes Würzburg-Land.

1978 verstarb Elisabeth Proppe und hinterließ eine große Lücke. In diesem Jahr trat der Ortsverein mit großen Zielen zur Gemeinderatswahl an. Sport- und Freizeitanlagen, eine Mehrzweckhalle, Spielplätze und Spielmöglichkeiten für die Kinder, Ausbau der Ortsstraßen und deren ausreichende Beleuchtung, Ausbau und Kennzeichnung der Wanderwege, das alles waren Themen, die sich die SPD zur Verbesserung der Lebensqualität in Theilheim auf ihre Fahnen geschrieben hatte.

Die Gebietsreform wurde in Bayern 1978 beschlossen und Theilheim bildete zusammen mit Randersacker die Verwaltungsgemeinschaft Randersacker. Alfons Denck, der zusammen mit Herbert Forster und Peter Bauer in den Gemeinderat gewählt wurde, vertrat für Theilheim die Belange unserer Gemeinde in der Gemeinschafts- versammlung. Zwei Jahre später übernahm Alfons Denck auch den Ortsvorsitz in Theilheim, mußte ihn und den Sitz im Gemeinderat jedoch schon wenige Jahre später aus beruflichen Gründen abgeben. Für ihn rückte Heidi Urlaub in den Gemeinderat und Herbert Forster übernahm den Vorsitz.

1982 konnte der Ortsverein auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Auf der Jubiläumsveranstaltung überreichte der Kreisvorsitzende Herbert Franz (MdL) an Peter Bauer, Albert Freund und Martin Scheffauer Urkunden für ihre 25jährige Parteizugehörigkeit. Auch Bundestags- abgeordneter Walter Kolbow bedankte sich bei ihnen und allen Theilheimer Genossen für ihren Einsatz.
 
geschichte_2525jähriges Jubiläum unseres Ortsvereins
 




 
 
 
 


Im Wahlkampf 1984 gelang es unserem neuen Bürgermeisterkandidaten, Erhard Endres, auf drängende Defizite in der Gemeinde aufmerksam zu machen, und so siegte unser Kandidat in der Sichtwahl deutlich mit 734 Stimmen gegen Erwin Pfeuffer, auf den 560 Stimmen fielen. Mit Erhard Endres zogen Peter Bauer, Alwin Wegmann jun. und Erich Engert für die SPD in den Gemeinderat. Obwohl wir über keine Mehrheit verfügten, gelang es viele der geplanten Maßnahmen durchzuführen. In diese Periode fielen der Ausbau von Kirchgasse und Obertorgasse, der Umbau des Rathauses und der Bauhof erhielt seinen entgültigen Platz in der Biebelrieder Straße. Es wurde ein Gewerbegebiet ausgewiesen, Feldwege ausgebaut und Ackerland gekauft und den Theilheimer Landwirten zur Verfügung gestellt. Auch das Stromnetz im Ortsbereich wurde verstärkt. Daneben sollten aber auch Kinder, Kultur und Sport nicht zu kurz kommen. Das Schulhaus wurde saniert, zwei Kinderspielplätze wurden angelegt und die Tennisfreunde wurden beim Bau von fünf Tennisplätzen unterstützt. Die Eröffnung der Katholischen Öffentlichen Bücherei und die Verschönerung des Ortsbildes in vielfacher Hinsicht vielen in die Amtszeit des neuen Bürgermeisters.

Mit dieser Bilanz konnte der Ortverein ruhig in den Wahlkampf 1990 gehen. Die Liste der SPD/Parteifreie Bürger wies nun erstmals 28 Kandidatinnen und Kandidaten auf. Das Walergebnis spiegelte die gute Arbeit  im Gemeinderat sowie vieler kultureller Aktivitäten wieder. Der Lohn für eine engagierte Arbeit waren sechs Plätze im neuen Gemeinderat und die Wiederwahl von Erhard Endres zum 1. Bürger- meister. Hans Peter Gläßel als Parteifreier Bürger wurde zum 2. Bürgermeister gewählt. Außerdem gehörten noch Dr. Bernd Schmitt, Herbert Forster, Alwin Wegmann jun., Erich Engert und Wolfgang Bauer dem Gemeinderat an.

Damit war der Grundstein für eine weitere erfolgreiche Arbeit gelegt. Das Baugebiet Spitzweg/Nußacker wurde erschlossen, die Sanierung von Wassernetz und Kanal wurde in Angriff genommen, Brückenbau und Bachsanierung kamen zum Abschluss, verkehrsberuhigende Maßnahmen wurden durchgeführt und eine Erdaushubdeponie wurde bereitgestellt. Der alte Kindergarten wurde umgebaut, der Schulvorplatz erhielt eine neue Pflasterung, ein schulischer Allwetterplatz und ein zweiter Fußballplatz wurden in Angriff genommen. Blaskapelle, Musikverein und Krabbelstube hatten endlich Platz, da ihnen nun Schulräume zur Verfügung standen. Zwei neue Grillplätze wurden mit Hilfe von SPD-Mitgliedern errichtet, die Jugend erhielt endlich einen eigenen Jugendraum - auch hier haben SPD-Mitglieder tüchtig mitgeholfen - und auch die Anbindung nach Würzburg ist besser geworden, da nun mehr Fahrten im öffentlichen Nahverkehr angeboten werden. Der Kirche konnte ein erheblicher Zuschuss für das neue Pfarrheim gegeben werden und die Planung der Mehrzweckhalle konnte begonnen und abgeschlossen werden. Damit wurde in der zweiten Legislaturperiode von Erhard Endres fast alles verwirklicht, was sich die SPD/Parteifreie Bürger vorgenommen hatten.

1993 rückte Erhard Endres in den Kreistag nach. Mit ihm vertrat nach 20 Jahren wieder ein Theilheimer die Interessen der Gemeinde in diesem Gremium.

Im März 1996 wurde wieder gewählt und Erhard Endres wurde in seinem Amt bestätigt. Erneut im Gemeinderat waren Dr. Bernd Schmitt, Hans Peter Gläßel. Neu waren Margarete Körber, Anni Bayerl und Johann Bojecan.

 
1996 wurde auch die Vorstandschaft des SPD-OV Theilheim neu gewählt. Margarete Körber wurde als Vorsitzende bestätigt. Stellvertreter wurde Alwin Wegmann, Kassier Erhard Endres und Schriftführer Herbert Forster.

Was nun folgte, wird vielen unserer Bürge noch in leidvoller Erinnerung sein. Die CSU legte Wiederspruch gegen das Wahlergebnis ein und die Bürger mussten am 5 Oktober 1997 noch einmal zu den Urnen um den Gemeinderat neu zu wählen. Die SPD/Parteifreie Bürger konnte in dieser Wahl einen deutlichen Stimmenzuwachs auf 35,8% verbuchen. Die Gemeinderäte sind Johann Bojecan, Hans-Peter Gläßel, Margarete Körber, Dr. Bernd Schmitt und Alwin Wegmann. Erhard Endres wurde eindrucksvoll wieder zum 1. Bürgermeister gewählt.

1997 konnten wir das 40-jährige Bestehen des SPD Ortsvereins Theilheim feiern. Die Festschrift dazu ist so umfangreich, daß wir sie in 4 Teile gliedern mußten:

 

1 - Grußworte und Chronik des SPD-Ortsvereins Theilheim

1997 -  40 Jahre SPD-Theilheim "Festschrift" - Teil 1

2 - Chronik und Wahlen

1997 -  40 Jahre SPD-Theilheim "Festschrift" - Teil 2

3 - Wahlen und Vereinsarbeit

1997 -  40 Jahre SPD-Theilheim "Festschrift" - Teil 3

4 - Vereinsarbeit und Wahlergebnisse

1997 -  40 Jahre SPD-Theilheim "Festschrift" - Teil 4

Nachdem Vermutungen und Verdächtigungen seitens der CSU über Wahlbeeinflussungen und damit Verfälschungen des Wahlergebnisses aufgekommen waren, wurden die Unterlagen der Kommunalwahl in Theilheim vom Landratsamt überprüft. Als Ergebnis dieser Überprüfung wurde die Theilheimer Wahl für ungültig erklärt, da „erhebliche Verstöße“ gegen das Wahlrecht festzustellen gewesen seien, und zwar in 59 Fällen. Das hätte die Wahl von Erhard Endres zum 1. Bürgermeister beeinflusst haben können, da er mit 27 Stimmen Mehrheit gewählt worden war.

Gegen diese Entscheidung des Landratsamtes legte Bürgermeister Endres Widerspruch beim Verwaltungsgericht Würzburg ein. Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts war die Entscheidung des Landratsamtes, die Wahl in Theilheim für ungültig zu erklären, rechtens, so dass die Wahl zu wiederholen war. Gegen diese Entscheidung legte Bürgermeister Endres Berufung  beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München ein. Diese Berufung nahm er später zurück, so dass der Weg frei war für Neuwahlen. Der Wahltermin wurde auf den 12. Oktober 1997 festgesetzt.

Die Neuwahl des Gemeinderats brachte keine Veränderungen. Die SPD erhielt 35,8 % der gültigen Stimmen. Die Sitzverteilung blieb gegenüber der Wahl von 1996 unverändert. Sieben Sitze entfielen auf die CSU, fünf Sitze auf SPD/Parteifreie Bürger und die UWG erhielt wieder zwei Sitze. Für die SPD-Liste zogen Margarete Körber, Hans-Peter Gläßel, Johann Bojecan, Dr. Bernd Schmitt und Alwin Wegmann in den Gemeinderat ein.

Bei der Bürgermeisterwahl standen diesmal drei Kandidaten zur Wahl, und zwar Alfred Röhm für die CSU, Erhard Endres Für SPD/Parteifreie Bürger und Hubert Henig für die UWG. Erwartungsgemäß erreichte keiner der drei Bewerber im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit der gültigen Stimmen. Erhard Endres ging als Bester mit 632 Stimmen oder 42,5% aus dem ersten Wahlgang. Er musste gegen Alfred Röhm antreten, der im ersten Wahlgang 33,6% der Stimmen erhielt. Die notwendige Stichwahl entschied Erhard Endres für sich. Mit 745 Stimmen (52,1%)  gegenüber 684 Stimmen (47,9%) für Alfred Röhm wurde Erhard Endres wieder zum Bürgermeister gewählt. Damit war die politische Ordnung in Theilheim wieder hergestellt.

Bedingt durch die Turbulenzen um die Gemeinderatswahlen feierte der Ortsverein mit einem Jahr Verspätung am 26. Juli 1998 sein vierzigjähriges Gründungsjubiläum zusammen mit dem Familienfest der Landkreis-SPD. Für die Feier wurde ein umfangreiches Programm ausgearbeitet. Es begann am Morgen mit einer Fotoausstellung über 40 Jahre Parteiarbeit in Theilheim. Am Nachmittag folgte die Jubiläumsfeier mit dem Kreisfamilienfest. Für die Betreuung und Unterhaltung der Kinder gab es eine Malecke, einen Luftballonwettbewerb, eine Hüpfburg sowie ein Glücksrad. Als Festredner konnte der Bundestagsabgeordnete Ludwig Stiegler gewonnen werden. Grußworte sprachen auch der örtliche Bundestagsabgeordnete Walter Kolbow, der Landtagskandidat Gerhard Hartmann und Kreisvorsitzende Eva-Maria Linsenbreder. Alle Reden waren stark geprägt von den bevorstehenden Wahlen zum Bundestag und Landtag. Schließlich wurden noch zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Parteizugehörigkeit geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Peter Bauer, Albert Freund, Martin Scheffauer und Albin Wegmann. Weitere sechs Genossinnen und Genossen erhielten für 25 Jahre Mitgliedschaft Urkunde und Ehrennadel.

Am 5. September verstarb das Gründungsmitglied Albin Wegmann.

Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins im November 1998 wies die Vorsitzende Margarete Körber auf die zahlreichen Aktivitäten des Ortsvereins im abgelaufenen Jahr hin, die Angebote für Jung und Alt umfassten, wie Kinderfasching, Ferienprogramm, Ausflüge nach Suhl und Bamberg, Schafkopfturnier, Seniorennachmittag und anderes mehr. Die Neuwahl der Vorstandschaft bestätigte als Vorsitzende Margarete Körber und als Stellvertreter Alwin Wegmann in ihren Ämtern. Als Kassier fungiert künftig Dr. Bernd Schmitt und als Schriftführerin Gisela Umbach.

Im Jahr 1998 wurde auch die neue Mehrzweckhalle in Betrieb genommen. Damit ging ein lang gehegter Wunsch des Ortsvereins in Erfüllung, für dessen Verwirklichung er sich viele Jahre eingesetzt hatte. Damit gibt es endlich wieder eine geeignete Örtlichkeit, in der auch größere Veranstaltungen ohne Probleme durchgeführt werden können. Der Bau der Halle hatte in der Gemeinde für zahlreiche und oft sehr kontrovers geführte Diskussionen gesorgt. Aber die Halle wurde von der Bevölkerung und den Vereinen sehr gut angenommen und entwickelte sich im Laufe der Zeit trotz aller Unkenrufe zu einem echten Zentrum des gesellschaftlichen Lebens in Theilheim.

Auch auf Kreis- und Unterbezirksebene waren Theilheimer Genossinnen und Genossen weiterhin aktiv. 1999 wurden Bernd Endres und Frank Körber als Beisitzer in den Unterbezirksvorstand der Jusos gewählt. Im gleichen Jahr zogen Margarete Körber und Gisela Umbach in den Kreisvorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ein.

Bei der Jahreshauptversammlung am 9. Februar 2001 sprach die Vorsitzende Margarete Körber in ihrem Rechenschaftsbericht über die zahlreichen und erfolgreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres, wobei sie besonders hervorhob, dass das diesjährige Schafskopfturnier einen erfreulichen Überschuss abgeworfen habe, der von der Vorstandschaft auf 1000 DM aufgestockt wurde. Diese 1000 DM wurden als Grundstock für die Einrichtung eines Computerraumes in der Theilheimer Schule gespendet. Auch auf die Präsentation des Ortsvereins im Internet wies sie hin. Künftig kann sich jeder über den SPD-OV Theilheim unter www.spd-theilheim.de informieren. Die Homepage wurde von Dr. Bernd Schmitt eingerichtet und wird von Bernd Endres laufend aktualisiert.Des Weiteren führte sie aus, dass der Ortsverein auch dieses Jahr wieder den Osterbrunnen und den Adventskranz gebunden und geschmückt habe. Die alljährliche Weihnachtsfeier war wieder sehr schön. Ein fester Termin für die Theilheimer Kinder und ihre Eltern und Großeltern ist der Kinderfasching am Rosenmontag, der auch in diesem Jahr wie gewohnt regen Zuspruch fand. Die Neuwahl der Vorstandschaft brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzende Margarete Körber, Stellvertreter Alwin Wegmann, Kassier Dr. Bernd Schmitt, Schriftführerin Gisela Umbach.

Bei der Neuwahl der Kreisvorstandschaft wurden Gisela Umbach und Margarete Körber als Beisitzerinnen und Bernd Endres als Schülervertreter gewählt.

Zur Kommunalwahl 2002 traten SPD/Parteifreie Bürger und Grüne mit einer gemeinsamen Liste an. Erhard Endres wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. Nach Auswertung der Stimmzettel lag folgendes Ergebnis vor: 6 Sitze für die CSU (-1), 5 Sitze für SPD/Parteifreie Bürger/Grüne und 3 sitze für die UWG (+1). Für die SPD-Liste zogen wieder in den Gemeinderat Johann Bojecan, Hans-Peter Gläßel, Margarete Körber, Dr. Bernd Schmitt und neu Gisela Umbach. Die Bürgermeisterwahl gewann der Amtsinhaber Erhard Endres sehr deutlich gegen seine Konkurrentin Maria Wallrapp von der CSU. Er erhielt 55,8% der gültigen Stimmen.

Bei der Jahreshauptversammlung im April 2002 gab die vorsitzende Margarete Körber wieder ihren Rückblick über die Aktivitäten des Ortsvereins, dessen Veranstaltungen fast schon zu fixen Terminen im Veranstaltungskalender des Ortes geworden sind, wie Preisschafkopf, Kinderfasching, Ferienprogramm. Man kann auf schöne und erfolgreiche Veranstaltungen für und mit den Bürgerinnen und Bürgern zurückblicken. Im Anschluss gratulierte sie Bürgermeister Erhard Endres zur Wiederwahl und ehrte dann noch Peter Bauer und Martin Scheffauer für 45-jährige Parteizugehörigkeit. Für 30 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurden außerdem Heinz Engert, Lydia Schärer und Anton Wegmann geehrt.

Am 29. September 2002 verstarb im Alter von 90 Jahren das Gründungsmitglied Anton Wegmann. Der Ortsverein verabschiedete sich mit einem Blumengebinde von dem langjährigen Genossen.

Auch das 50--jährige Bestehen des SPD Ortsvereins Theilheim wurde 2007 mit einem großen Fest gewürdigt.

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Chronik: Fortsetzung

 

Am 11. Februar 2003 stand wieder die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Nach 12 Jahren gab Margarete Körber den Vorsitz des SPD-Ortsvereins Theilheim ab. In ihrem Rechenschaftsbericht wies sie auf die intensive politische und gesellschaftliche Arbeit des Ortsvereins hin und bedankte sich für die aktive Mitarbeit der Mitglieder. Als neuer Vorsitzender wurde Erhard Endres gewählt. Alwin Wegmann als Stellvertreter, Dr. Bernd Schmitt als Kassier und Gisela Umbach als Schriftführerin wurden in ihren Ämtern bestätigt. In seiner „Antrittsrede" versprach der neue Vorsitzende die bisherige bewährte Arbeit im Ortsverein fortzusetzen. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müsse jedoch der Zusammenhalt und das Engagement im Ortsverein noch verstärkt werden, und vor allem gelte es, die Jugend stärker für die politische Arbeit zu interessieren.

Im Verlauf des Jahres spendete der SPD-Ortsverein für verschiedene soziale Projekte und Einrichtungen. So ging der Überschuss aus dem Preisschafkopfturnier je zur Hälfte an die Aktion Patenkind der MAIN-POST und an den Würzburger Tierschutzverein. Für den Kinderspielplatz an der Jakobstalhalle finanzierte der Ortsverein ein Spielgerät. Anlässlich des Volleyballturniers des SV Theilheim spendete der Ortsverein einen Volleyball, um die Arbeit der Abteilung zu unterstützen.

Bei der Neuwahl des SPD-Kreisvorstandes Würzburg im Herbst 2003 waren zwei Theilheimer Genossinnen erfolgreich. Gisela Umbach wurde zur Schriftführerin gewählt und Margarete Körber zog als Beisitzerin in den Kreisvorstand ein.

Im Januar 2005 wurde Bernd Endres zum vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten im Landkreis Würzburg gewählt. Leider musste er dieses Amt nach einem Jahr wieder aufgeben, da er sich aus beruflichen Gründen nach Köln veränderte.

Am 14. März 2005 fand die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins mit der turnusgemäßen Neuwahl der Vorstandschaft statt. Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, dem Kassenbericht sowie der Entlastung der Vorstandschaft hatte die Neuwahl folgendes Ergebnis: Erhard Endres bleibt Vorsitzender, Gisela Umbach wird neue Stellvertreterin, Dr. Bernd Schmitt bleibt Kassier und Margarete Körber fungiert als neue Schriftführerin.

Die Landkreis-SPD feierte am 11. September 2005 ihr jährliches Generationenfest und in diesem Jahr war der SPD-Ortsverein Theilheim  mit der Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung betraut.  Da das Fest in die Zeit des Wahlkampfes für die vorgezogene Bundestagswahl 2005 fiel, war mit dem Bundesinnenminister Otto Schily ein echtes „politisches Schwergewicht" als Hauptredner gewonnen worden. Der Ortsverein hatte ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Für das leibliche wohl war  durch einen Frühschoppen mit Weißwürsten, Mittagessen, Kaffee und Kuchen bestens gesorgt.  Es gab einen Bücherstand und ein Kinderprogramm. An einem eigenen Stand konnten die Winzer des Theilheimer Weinbauvereins ihre Weinspezialitäten präsentieren. Den politischen Teil des Festes gestalteten der parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Walter Kolbow, und Innenminister Otto Schily, der über das Thema „Vertrauen in Deutschland: Arbeit, Sicherheit, Menschlichkeit" sprach. Außerdem wurden acht Theilheimer Genossinnen und Genossen  für langjährige Parteizugehörigkeit geehrt. Diese Veranstaltung war zweifellos der Höhepunkt des Jahres und die Bemühungen des Ortsvereins Theilheim und seiner Helferinnen und Helfer wurden durch den guten Besuch des Festes anerkannt und belohnt. In der Presse ist von 300 bis 350 Besuchern die Rede.

Auf dem Parteitag der Landkreis-SPD in Estenfeld im November wurde Gisela Umbach im Amt der Schriftführerin bestätigt und Margarete Körber als Beisitzerin wieder gewählt.

Das Jahr 2006 brachte keine besonderen Ereignisse. So wurden die schon zum Standardprogramm gehörenden Veranstaltungen wie Kinderfasching, Ferienprogramm, Herbstausflug, Osterkrone und Adventskranz binden mit viel Einsatz und auch Erfolg durchgeführt. Der Überschuss des Preisschafkopfturniers in Höhe von 250 Euro ging in diesem Jahr an die Jugendabteilung des SV Theilheim, die drei Mannschaften unterhält, und die diese Unterstützung, wie ihr Trainer sagte, gut gebrauchen kann.

Ein Ereignis des Jahres 2007 warf schon 2006 seine Schatten voraus. Die 50-Jahr-Feier des SPD-Ortsvereins. So wurde bereits ende 2006 eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Vorbereitung und der Durchführung dieses Jubiläums befassen sollte. Doch bevor mit den Festvorbereitungen begonnen wurde, stand noch die Wahl einer neuen Vorstandschaft an. In der Jahreshauptversammlung am 8. Februar 2007 wurde die neue Vorstandschaft bestimmt. Sie war praktisch die alte, nur Erhard Endres und Margarete Körber tauschten die Funktionen. Margarete Körber wurde nach vier Jahren wieder vorsitzende, Erhard Endres wurde Schriftführer. Gisela Umbach und Dr. Bernd Schmitt behielten ihre Posten als Stellvertreterin bzw. Kassier.

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